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Hotel Grenzfall Berlin Mitte liegt an der Bernauer Strasse neben der Berliner Mauer.

Bis Mitte der 1980er-Jahre stand auf dem Mauerstreifen an der Bernauer Straße die Versöhnungskirche, die am 28.Januar 1985 gesprengt wurde. An ihrer Stelle wurde nach der Wende die Kapelle der Versöhnung errichtet, die ein Teil der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße ist.

Sehenswürdigkeiten in der Nähe von A bis Z

A

Abgeordnetenhaus von Berlin

Das Berliner Abgeordnetenhaus ist der Tagungsort des Berliner Parlaments. Es befindet sich im Gebäude des ehemaligen Preußischen Landtags im Bezirk Mitte.

B

Bebelplatz

Der rechteckige, vollständig gepflasterte Bebelplatz (nach August Bebel, dem Mitbegründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, benannt) entstand ab 1740 nach Abtragen der Stadtbefestigung. Am 10. Mai 1933 wurde er Schauplatz eines düsteren Kapitels der jüngeren deutschen Geschichte: der von den Nationalsozialisten initiierten Bücherverbrennung.
Brandenburger Tor. Das berühmteste Wahrzeichen der Stadt kann auf eine rund 200jährige Geschichte zurückblicken. War es bis zum Jahre 1989 ein Symbol für die Teilung Berlins und Deutschlands, ist es heute ein Nationalsymbol für die Einheit und somit eines der meist besuchten und fotografierten Bauwerke der Stadt.

C

Checkpoint Charlie

Checkpoint Charlie war neben der Glienicker Brücke der bekannteste Grenzübergang in Berlin.
Der Kontrollpunkt war einer von drei, der durch die Amerikaner kontrolliert wurde. Heute erinnert noch der nachbau des Wachhäuschens an die zeit des Kalten Krieges

D

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Nach zwei Jahren Bauzeit wurde das Denkmal nach den Plänen des New Yorker Architekten Peter Eisenman am 10.Mai 2005 feierlich eröffnet werden. Auf knapp 19.000 m² sind 2.711 Stelen installiert worden, ergänzt durch einen „Ort der Information“.

E

East-Side-Gallery

Das spontane Kunstwerk zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Auf einer Länge von 1,3 Kilometern bemalten zahlreiche Künstler aus aller Welt nach dem Ende der Teilung 1990 die triste Mauer entlang der Mühlenstraße.

F

Friedrichstraße

Die Friedrichstraße ist mittlerweile Berlins mondänste Shoppingadresse. Die 3,3 Kilometer lange schnurgerade Nord-Süd-Achse ist Heimat zahlreicher Nobelmarken aber auch exklusiver kleinerer Boutiquen.

G

Gedenkstätte Berliner Mauer

Bis Mitte der 1980er-Jahre stand auf dem Mauerstreifen an der Bernauer Straße die Versöhnungskirche, die am 28.Januar 1985 gesprengt wurde. An ihrer Stelle wurde nach der Wende die Kapelle der Versöhnung errichtet, die ein Teil der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße ist. Dazu gehört auch das Dokumentationszentrum und das nationale Denkmal für die Opfer des Mauerbaus und der deutschen Teilung von den Architekten Kohlhoff & Kohlhoff.

Die Inschrift
„In Erinnerung an die Teilung der Stadt vom 13.August 1961 bis 9.November 1989
und dem Gedenken an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft“

gibt schon einen ersten Hinweis darauf, dass dieser Stelle der ehemaligen Berliner Mauer eine besondere Bedeutung zukommt. Sie ist der zentrale Erinnerungsort. Bis heute zeugt eine breite Schneise auf der Südseite der Bernauer Straße vom einstigen Verlauf der Grenzanlagen.

Die Bernauer Straße an der Grenze zwischen den Berliner Stadtbezirken Wedding und Mitte war ein Brennpunkt der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte. Hier verlief die Grenze entlang der Häuserfront der auf Ost-Berliner Gebiet stehenden Grenzhäuser. Viele Bewohner dieser Grenzhäuser entschlossen sich nach den Sperrmaßnahmen spontan zur Flucht. Sie seilten sich aus ihren Wohnungen ab oder sprangen in die bereitgehaltenen Sprungtücher der West-Berliner Feuerwehr. Wenige Wochen nach dem Mauerbau wurden die Häuser geräumt, die verbliebenen Bewohner zwangsumgesiedelt und Fenster und Türen vermauert.

 

Gendarmenmarkt

Der Gendarmenmarkt gilt Vielen als der schönste Platz Berlins. Er wird von drei monumentalen Bauten beherrscht: dem Deutschen Dom, dem Französischen Dom und dem Konzerthaus (ehemals Schauspielhaus), welches den Mittelpunkt dieses dreiteiligen Ensembles bildet.

H

Humboldt-Universität

Das ursprüngliche Palais war eine Dreiflügelanlage, die sich um den Ehrenhof zu den Linden hin gruppierte. Längs der Lindenallee waren siebenachsige Stirnbauten vorgelagert.

I

Invalidenfriedhof

Der 1748 angelegte Friedhof war einst Teil des Invalidenhauses der preußischen Armee, das von Friedrich II. in den Jahren 1747/48 errichtet wurde und in dem Kriegsinvaliden ihren Lebensabend verbringen konnten. Wichtige Persönlichkeiten der Berliner Stadtgeschichte haben auf dem Invalidenfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden; einige Grabstellen sind erhalten. 1951 wurde der Invalidenfriedhof geschlossen und alle Grabstellen aus der Zeit vor 1925 eingeebnet.

J

Jüdisches Museum

Die spektakuläre expressionistische Architektur von Daniel Libeskind macht das Bauwerk zu einem architektonischen Highlight der Stadt. Der amerikanische Architekt wollte mit der verwinkelten Gestaltung des Gebäudes die Zerstörung jüdischen Lebens in Deutschland physisch erlebbar machen. Der Zickzack-Grundriss stellt einen zerrissenen Davidstern dar.

K

Kadewe

Dazu braucht man eigentlich nichts zu sagen: außer gehen Sie rein und sehen Sie selbst. Ein Muss ist der Besuch der Feinschmeckerabteilung in der sechsten Etage.

L

Lustgarten

Der anfangs zum Stadtschloss gehörende Lustgarten, liegt zwischen Karl-Liebknecht-Straße, Kupfergraben, Altem Museum und Berliner Dom. Er gehört zu den traditionsreichen Plätzen der Stadt..

M

Museumsinsel

Auf der Nordspitze der Spreeinsel in der Stadtmitte liegt einer der herausragenden Museumskomplexe Europas. Im Laufe von 100 Jahren entstand bis 1930 ein Ensemble, an dem fünf Architekten beteiligt waren. Das Ensemble wurde 1999 in die UNESCO- Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Absoluter Publikumsrenner ist das Pergamonmuseum mit dem gleichnamigen nachgebildeten Altar.

N

Nicolaiviertel

Im Nikolaiviertel, zwischen Spree, Berliner Rathaus und Mühlendamm gelegen, wurden 1981 bis 1987 etliche historische Häuser aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert, die ursprünglich woanders standen, rekonstruiert. Beherrscht wird das kleine, von zahlreichen Cafés und Restaurants durchzogene Quartier durch die Nikolaikirche, dem ältesten erhaltenen Bauwerk Berlins.

O

Oranienburger Straße

Die Oranienburger Straße gehört zu den bekanntesten Flaniermeilen in Berlin und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten aber auch viele Bars und Restaurants. Vor allem am Abend ist sie ein beliebter Treffpunkt für Touristen und Einheimische.

P

Potsdamer Platz

Mehr als jeder andere Platz steht er für das neue, wiedervereinte Berlin.

Q

Quartier Schützenstraße

Das Quartier Schützenstraße ist wahrscheinlich die außergewöhnlichste Quartierbebauung im Gebiet der Friedrichstraße und des einstigen Mauerstreifens.

R

Reichstag

Der Reichstag ist heute einer der meist besuchten Sehenswürdigkeiten Berlins. Seit dem Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin wurden hier mehr als 15 Millionen Besucher gezählt. Vor allem die gläserne Kuppel auf dem Reichstag erfreut sich bei den Touristen großer Beliebtheit. Erbaut wurde der Reichstag von 1884-1894 nach den Plänen von Paul Wallot.

S

Schloss Bellevue

Seit kurzem ist Joachim Gauck Hausherr des neoklassizistischen Schlossest direkt am Spreeufer im nördlichen Teil des Tiergarten denn das weißes Gebäude stellt offiziell die Residenz des jeweils amtierenden deutschen Bundespräsidenten dar.

T

Tränenpalast

Errichtet wurde das heutige Gebäude nach dem Mauerbau als Grenzabfertigungsstelle am Bahnhof Friedrichstraße. Die Bezeichnung Tränenpalast leitet sich davon ab, dass die meisten DDR-Bürger im genannten Zeitraum keine Reisefreiheit nach West-Berlin hatten und ihre westlichen Besucher hier unter Tränen verabschiedeten.

U

Unter den Linden

Dem „Alten Fritz“ ist der Ausbau der „Linden“ zur majestätischen Achse zu verdanken.
Der Prachtboulevard der Hauptstadt ist die älteste Flaniermeile der Stadt und reicht vom Brandenburger Tor bis zur Schlossbrücke. Die Mittelpromenade der 60 Meter breiten Straße endet im Osten am Reiterstandbild des Königs Friedrich der Große.

V

Volkspark Humboldthain

E ist einer von drei Weddinger Volkspark. Im Zweiten Weltkrieg wurden hier zwei Flaktürme errichtet. Der südliche ist heute unter einem Hügel (Rodelbahn) vollständig verschwunden, der nördliche ist zum Park hin aufgeschüttet, doch auf seiner Nordseite, zur S-Bahn hin, noch deutlich als Flakbunker zu erkennen, in dem im Krieg bis zu 10 000 Menschen Schutz suchen konnten. In 85 m Höhe hat man einen prächtigen Blick über die Stadt und vor allem den Norden.

W

Werderscher Markt

Blickfang ist die Friedrichswerdersche Kirche, doch ein anderes Gebäude ist von größerer Bedeutung: das Haus am Werderschen Markt welches 1935–39 als Erweiterungsbau der Reichsbank errichtet wurde und seither als Regierungsgebäude genutzt wurde. Während seiner langen Nutzungsgeschichte beherbergte es unter anderem Räume der Reichsbank, das Zentralkomitee der SED und seit 1999 – ergänzt durch den 1997–99 errichteten Neubau – das Auswärtige Amt.

Z

Zoo Berlin

1844 auf Initiative der Zoologen Alexander v. Humboldt und Martin Lichtenstein gegründet ist Berliner Zoo gleichzeitig der erste Zoo Deutschlands. Mit Hilfe des Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné und namhaften Baumeistern entstand ein attraktives Gelände mit Antilopenhaus (1872) und Elefantenhaus (1873). Weltweite Berühmtheit erlangte er 2006 durch das Eisbärbaby Knut